Ferienaktion am Wertstoffhof: Recycling einmal ganz praktisch

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Was passiert eigentlich mit alten Elektrogeräten? Warum ist die richtige Mülltrennung wichtig – und was lässt sich aus Dingen machen, die sonst vielleicht im Abfall gelandet wären? Diesen Fragen gingen 28 Kinder beim Beitrag des Oshiro Dojo Feldkirchen zum Ferienprogramm 2026 der Gemeinde Feldkirchen nach. Mit dabei waren sowohl Kinder aus unserem Dojo als auch zahlreiche weitere Kinder aus Feldkirchen.

Initiiert und organisiert wurde die Aktion von unserer zweiten Vorsitzenden Elisabeth Fischer. Für das Ferienprogramm hatte sie gemeinsam mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) einen Besuch auf dessen größtem Wertstoffhof vorbereitet. So führte der Ferienvormittag am 21.08.2026 einmal nicht in die Turnhalle, sondern an einen Ort, an dem die Kinder unmittelbar erleben konnten, was mit vielen Dingen geschieht, nachdem sie zu Hause aussortiert worden sind.

Bei einer Führung über das Gelände erhielten die Kinder zunächst Einblick darin, wie unterschiedliche Abfälle gesammelt und sortiert werden. Anschließend durften sie selbst aktiv werden und sich an der Sortierplattform versuchen. Dabei konnten sie nachvollziehen, warum sorgfältiges Trennen wichtig ist: Je nach Material nehmen Abfälle anschließend ganz unterschiedliche Wege.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Elektroaltgeräten. Die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) vermittelte den Kindern altersgerecht, warum Elektrogeräte wertvolle Rohstoffe enthalten und deshalb nicht einfach im Hausmüll landen dürfen. Das Thema betrifft Kinder inzwischen ganz unmittelbar, denn auch in vielen Spielsachen stecken elektronische Bauteile.

Passend dazu kamen Materialien des Möhrchenhefts zum Einsatz. Kleine Rätsel und Aufgaben rund um Recycling, Ressourcenschonung und Elektroschrott luden dazu ein, das Gelernte selbst zu entdecken und auszuprobieren.

Zum Abschluss ging es in die Erfinderwerkstatt. Aus Materialien wie Korken, Bechern, Pappe, Bilderrahmen oder Verpackungen entstanden eigene kleine Erinnerungsstücke. Dinge, die auf den ersten Blick ausgedient hatten, bekamen damit noch einmal eine neue Aufgabe.

Für unsere Dojokinder war der Vormittag zugleich ein Wiedersehen außerhalb des gewohnten Trainings. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Gemeinde erlebten sie einen Ferienvormittag, bei dem diesmal nicht Karate, sondern gemeinsames Entdecken und Ausprobieren im Mittelpunkt stand.

Vielen Dank an den ZAW-SR, die Stiftung EAR und alle Beteiligten für die fachliche und anschauliche Gestaltung vor Ort.